Frohe Weihnachten überall...     

mit gutem Essen, Geschenken, in einer warmen und gemütlichen Umgebung, mit glücklichen Verwandten und Freunden. Ja, das hätten wir alle gerne. Nicht jeder kann das diesjährige Fest der Liebe so erleben und genießen. Vielen geht es nicht gut. Schon gar nicht in diesen Zeiten der Corona-Epidemie. Viele Menschen bangen um ihre geschäftliche Existenz oder dem damit verbundenen Arbeitsplatz. Auch Vereine sind besorgt, wie das wohl alles weitergeht. Ehrenämter liegen entweder brach, weil die Ausübung verboten ist oder sie überfordern durch zusätzliche Arbeit die Aktiven. Alles nicht einfach!
Auch wir im Vorstand des Sportverein Emstek sind nicht glücklich über die Situation. Wir denken an unsere Übungsleiter, Trainer und alle, die gerne bei und mit uns Sport getrieben hätten. Ihr seid nicht vergessen! Sobald es diese Virusplage zulässt, stürmen wir wieder die Hallen und Plätze. Versprochen! Auch an unsere Sponsoren denken wir in diesen Wochen und Monaten. Wir drücken ihnen die Daumen und wünschen viel Kraft um durchzuhalten. "Lauf nicht fort, kauf im Ort.", sollte für uns selbstverständlich sein. Nur dann können die Sponsoren uns weiterhin tatkräftig unterstützen. Unser kleiner Verein ist darauf angewiesen.
Wichtig ist Hoffnung! Hoffnung darauf, dass dies alles so gut wie möglich an uns vorüberzieht und ein normaler Alltag wieder bei uns einzieht.
Auch Humor ist wichtig! Ein Tag ohne ein herzliches Lachen ist ein verlorener Tag.
Und dann ist da noch das Mitmenschliche. Wir dürfen uns zwar nicht umarmen, aber an den Menschen neben uns zu denken und Rücksicht aufeinander nehmen, sollte für uns selbstverständlich sein.
Fast hätten wir das Positive am vergangenen Jahr vergessen. Es soll uns aufmuntern. Der SVE hat diverse Fördergelder erhalten, kann auf gute Ergebnisse bei den Fußballern zurückblicken. Die Trainer und fast alle Übungsleiter sowie die allermeisten Sportler bleiben uns erhalten. Das nennt sich Treue und Loyalität in schlechten Zeiten. Hierfür danken wir allen von Herzen!
Der Vorstand des Sportverein Emstek wünscht ein harmonisches Weihnachtsfest und alles erdenklich Gute für das kommende neue Jahr 2021.


Hygieneregeln auch bei des Judoka des SVE            

Der Sportverein Emstek hat schon seit Wochen ein Hygienekonzept für alle Sportgruppen erstellt. Hieran müssen sich Übungsleiter / Trainer und Sportler ( auch die Kinder ) halten.
In den Sommerferien hat unser Übungsleiter Judo -Christian Winkler- mit tatkräftiger Unterstützung einiger Judoka alle Judomatten gereinigt und desinfiziert. Der Bestand an den 1x1-Meter großen Matten konnte durch seinen Einsatz noch vergrößert werden, weil ein oldenburger Verein seine Halle saniert und die Matten nicht lagern kann.
Nach den Sommerferien heißt es in der Halle an der Bahnhofstraße donnerstags von 17:30 bis 19:00 Uhr für die Anfänger und anschließend für die Fortgeschrittenen: 
- Bitte die von den Erziehungsberechtigten unterschriebene Einwilligungserklärungen "Datenschutz" (hier zu finden auf unserer Homepage) mitbringen.
- Beim Betreten (am besten sofort in Sportbekleidung) und Verlassen der Halle Mundschutz tragen.
- Die ausgelegte Teilnehmerliste ausfüllen.
- Hände am vereinseigenen Spender desinfizieren.
- Und trotz aller Umstände Spaß und Freude am Sport treiben haben!
Emstek. An der Ostlandstraße in Emstek ist ein neuer Soccerplatz eröffnet worden. Die Kosten dafür teilen sich vier Projektpartner.Eröffnet: Die Beteiligten freuen sich über den fertiggstellten Soccerplatz. Foto: Schrimper
von Dennis Schrimper MT.

Höltinghausen hat schon einen, Bühren ebenfalls. Nun kann sich auch Emstek über einen eigenen Soccerplatz freuen. Auf der 30 mal 15 Meter großen Anlage an der Ostlandstraße – hinter der Oberschule – können Fußballbegeisterte nun auf einem mit Korkgranulat versehenen Kunstrasen das Runde ins Eckige befördern.

Die Kosten für den Platz in Höhe von 55.300 Euro teilen sich die Gemeinde Emstek (40 Prozent) sowie der Landkreis Cloppenburg, der Kreissportbund und der SV Emstek (jeweils 20 Prozent). Bürgermeister Michael Fischer hob bei einer kleinen Feierstunde zur Freigabe des Platzes dessen "ökologische Bauweise" hervor. Der Verwaltungschef gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass "pfleglich" mit dem Platz umgegangen werden möge und dieser von allen wertgeschätzt werde. "Je mehr die Anlage genutzt wird, desto besser ist sie unter Beobachtung", meinte er. Leider habe es an der Sporthalle jetzt Schmierereien gegeben, berichtete er.

Albert Schnieders als treibende Kraft

Dr. Franz Stuke, Vorsitzender des Kreissportbunds, betonte, dass auf Plätzen wie der neuen Socceranlage nicht nur die Koordination der Bewegungsabläufe trainiert, sondern auch soziale Fähigkeiten gestärkt werden könnten. Deshalb appellierte er, „den Platz offen zu lassen“ – trotz eines gewissen Risikos von Vandalismus. Stuke freute sich über den Schulterschluss aller Projektpartner, die die Finanzierung des Platzes ermöglicht hatten. "Wenn man so etwas hinbekommt, macht Ehrenamt Spaß."

Treibende Kraft hinter der neuen Anlage war Albert Schnieders – seines Zeichens Mitglied im Jugendvorstand des SV Emstek, Trainer sowie Hausmeister der Oberschule. Eigentlich müsse der Platz deshalb Albert-Schnieders-Stadion heißen, sagte Bürgermeister Michael Fischer schmunzelnd.

Vor knapp einem Jahr sei Schnieders mit der Idee an den Vorstand herangetreten, erinnerte Andreas Mählmann, Vorsitzender des SV Emstek. Nach etwas Überzeugungsarbeit sei es dann erstaunlich schnell gegangen. Ehrenamtliche kümmerten sich vor Kurzem schließlich um den Aufbau. "Viel besser kann man nicht trainieren, als auf diesem Platz", befand Mählmann stolz.