Emstek. An der Ostlandstraße in Emstek ist ein neuer Soccerplatz eröffnet worden. Die Kosten dafür teilen sich vier Projektpartner.Eröffnet: Die Beteiligten freuen sich über den fertiggstellten Soccerplatz. Foto: Schrimper
von Dennis Schrimper MT.

Höltinghausen hat schon einen, Bühren ebenfalls. Nun kann sich auch Emstek über einen eigenen Soccerplatz freuen. Auf der 30 mal 15 Meter großen Anlage an der Ostlandstraße – hinter der Oberschule – können Fußballbegeisterte nun auf einem mit Korkgranulat versehenen Kunstrasen das Runde ins Eckige befördern.

Die Kosten für den Platz in Höhe von 55.300 Euro teilen sich die Gemeinde Emstek (40 Prozent) sowie der Landkreis Cloppenburg, der Kreissportbund und der SV Emstek (jeweils 20 Prozent). Bürgermeister Michael Fischer hob bei einer kleinen Feierstunde zur Freigabe des Platzes dessen "ökologische Bauweise" hervor. Der Verwaltungschef gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass "pfleglich" mit dem Platz umgegangen werden möge und dieser von allen wertgeschätzt werde. "Je mehr die Anlage genutzt wird, desto besser ist sie unter Beobachtung", meinte er. Leider habe es an der Sporthalle jetzt Schmierereien gegeben, berichtete er.

Albert Schnieders als treibende Kraft

Dr. Franz Stuke, Vorsitzender des Kreissportbunds, betonte, dass auf Plätzen wie der neuen Socceranlage nicht nur die Koordination der Bewegungsabläufe trainiert, sondern auch soziale Fähigkeiten gestärkt werden könnten. Deshalb appellierte er, „den Platz offen zu lassen“ – trotz eines gewissen Risikos von Vandalismus. Stuke freute sich über den Schulterschluss aller Projektpartner, die die Finanzierung des Platzes ermöglicht hatten. "Wenn man so etwas hinbekommt, macht Ehrenamt Spaß."

Treibende Kraft hinter der neuen Anlage war Albert Schnieders – seines Zeichens Mitglied im Jugendvorstand des SV Emstek, Trainer sowie Hausmeister der Oberschule. Eigentlich müsse der Platz deshalb Albert-Schnieders-Stadion heißen, sagte Bürgermeister Michael Fischer schmunzelnd.

Vor knapp einem Jahr sei Schnieders mit der Idee an den Vorstand herangetreten, erinnerte Andreas Mählmann, Vorsitzender des SV Emstek. Nach etwas Überzeugungsarbeit sei es dann erstaunlich schnell gegangen. Ehrenamtliche kümmerten sich vor Kurzem schließlich um den Aufbau. "Viel besser kann man nicht trainieren, als auf diesem Platz", befand Mählmann stolz.