Langfördens Lauftreff begeistert: Bei katastrophalen Bedingungen kommen noch 180 Teilnehmer zum 15. SgH-Lauf.

Die Härtesten der Harten ließen sich vom Orkan nicht abschrecken. Auch nicht vom „Bomhofer Loch", der zum See wurde.
VON FRANZ-JOSEF SCHONER.

Langförden. Vorm Regen geschützt unter dem Dachvorstand schüttelte Bernd Siemer erstmal den Kopf.
"Ich habe heute Mittag das Pony reingeholt, bei so einem Wetter darf man es doch nicht draußen stehen lassen", meinte der Oldie-Fußballer aus Langförden. Um dann fortzuführen: "Läufer sind ja ein bisschen bekloppt, aber das Schauer war grenzwertig." Genau dieses erwischte alle mit voller Wucht, auch Malte Schlömer. "Kilometer zwei bis vier, das war brutal. Wenn's nicht Langförden gewesen wäre, wäre ich wirklich nicht rausgegangen", schickte der Lokalmatador im Lohner Triathlon-Trikot hinterher.

So dachten überraschend viele. Selbst durch katastrophale Bedingungen ließen sich die Läufer im Kreis Vechta nicht stoppen: Dauerregen vor dem Start, das Horror-Schauer während des Laufs, ständig nasskalte Temperaturen und permanent stürmische Orkan-Winde schreckten die Härtesten der Harten nicht ab. 180 Läufer und Walker stürzten sich am Samstag wagemutig in den 15. Langfördener "Sportler-gegen-Hunger"-Lauf, was selbst die Organisatoren des Lauftreffs von BW Langförden überraschte und begeisterte. "Es ist keine Selbstverständlichkeit, bei so einem Wetter zu kommen. Ihr habt einen Riesenapplaus verdient", begrüßte Rainer Rohnstock, fest eingeschnürt im Regencape, die Läufer beim Start. Den Applaus spendeten die Läufer spontan sich selbst, weil sie alle zusammenhielten und die Veranstalter nicht allein im Regen stehen ließen. Als Startschütze schickte Thorsten Scheper den Teilnehmern nur einen Wunsch hinterher: "Kommt alle heile wieder."

Da lagen schon viele bange Minuten hinter dem Orga-Team. Ein Krisengespräch hatte es abends zuvor gegeben, um die Traditionsstrecke eventuell beim "Bomhofer Loch" zu verlegen. Ausschilderer Andreas Arnke gab morgens Entwarnung: "Die Strecken bleiben, man kann durchkommen." Aber nach dem heftigen Regen ab Mittag soff das "Bomhofer Loch" völlig ab, aber irgendwie kamen alle durch. Und kaum zu glauben: Nahezu alle waren trotz der kleinen Seen anderthalb Kilometer vorm Ziel bestens drauf. Bezeichnend der Kommentar eines Läufers gegenüber Rainer Rohnstock: "Das war doch mal ein richtig kerniger Lauf, eine richtige Herausforderung. Bei schönem Wetter laufen, das kann doch jeder."

Langförden zeigte: Die Läufer-Familie hält zusammen. So schob Seriensiegerin Claudia Wahls ihren wenige Monate alten Sohn Hermann im Kinderwagen durch den Regen, während Schwester Elisabeth den 6-km-Lauf gewann. Auf dieser Sprintstrecke gab's den einzigen Unfall: Der bärenstarke Michael Majewski (Garrel) stürzte auf dem Schlackenweg beim Aphasiezentrum in einer Pfütze, schlug sich derbe das Knie auf und rettete trotzdem seinen Vorsprung ins Ziel, wo er ärztlich versorgt wurde.

Bei der Preisverleihung für die vielen bekannten Sieger und Platzierten (siehe Übersicht) gab's für die Besten wieder jede Menge Obst- und Fruchtkörbe. Vitamine, die sie dieses Mal besonders gut gebrauchen konnten. Genauso wie die diesmal besonders schöne "After-Run-Party" beim schon berühmten Kuchenbuffet im schnuckelig-warmen Sportlerheim am Bomhof. Eine Wohlfühloase nach einem Lauf voller Widrigkeiten, bei dem das Räumen der Strecke von zwei verwehten Weihnachtsbäumen von der parallel stattfindenden Tannenbaum-Aktion das geringste Hindernis darstellte.

Altliga-Kicker Bernd Siemer hielt mit Blick auf das große SgH-Ziel abschließend fest: "Das muss aber 'ne gute Schule in Äthiopien werden, wenn bei so einem Wetter so viele laufen."

21km Herren: Arthur Tromp 01:51:59, Heiner Hopfmann 01:52:18.
11km Herren: 
Dennis Vaske 00:59:40.

Quelle: Oldenburgische Volkszeitung.

Michael Majewski gewinnt Langförder Lauf.

GARREL/LANGFÖRDEN Kein Wohlfühlwetter während des Wohltätigkeitslaufs: Michael Majewski (BV Garrel) hatte am Sonnabend bei der Veranstaltung „Sportler gegen Hunger“ in Langförden mit Orkanböen, Starkregen und aufgeweichten Wegen zu kämpfen.
Zudem stürzte er im Sechs-Kilometer-Lauf und zog sich schwere Schürfwunden zu. Aber er gab nicht auf und stürmte durch den starken Wind in beeindruckender Zeit (17:55 Minuten) als Erster ins Ziel. Zweiter wurde Stefan Fangmann (Lohne, 18:21).

Auch die anderen Teilnehmer des BVG überzeugten: Matthias Schäfer bewältigte die elf Kilometer nach langer Verletzungspause in sehr guten 53:59 Minuten, gefolgt von Ludger Tebben (1:00:46 Stunde) und Luzia Rolfes (1:00:40). Auf die Halbmarathonstrecke hatten sich nur Ulli Reinelt (1:43:46) und Holger Wahl (1:51:25) gewagt.

Aus Emstek haben Teilgenommen: 11km Dennis Vaske (00:59:40), 21 km Arthur Tromp (01:51:59) und Heinz Hopfmann (01:52:18).
Quelle NWZ

Fotos (10km) und ergebnislisten jetzt auf www.vr-laufcup.de

Andreas Kuhlen in Emstek einsame Spitze.

Falkenberger gewinnt Kirmeslauf über zehn Kilometer – Marek Horand läuft Kreisrekord.

Bei Temperaturen von über 30 Grad Celsius kamen 111 Teilnehmer ins Ziel. Die Bezirksliga-Fußballer des SV Emstek schlugen sich wacker.
von Bodo Tarow (NWZ).

EMSTEK Er stieg erst kurz vor dem Startschuss von Emsteks Bürgermeister Michael Fischer aus seiner Limousine. Lief sich kurz warm, um anschließend den Hauptlauf über zehn Kilometer bei der 22. Auflage des Emsteker Kirmeslaufs souverän für sich zu entscheiden. Der für den VfL Löningen startende Falkenberger Andreas Kuhlen zeigte der Konkurrenz frühzeitig die Hacken und lief trotz tropischer Temperaturen in der guten Zeit von 33:15 Minuten als gefeierter Sieger ins Ziel.

Zwei Jahre zuvor war der zur deutschen Elite zählende Ex-Braunschweiger auf dem neu vermessenen Emsteker Rundkurs Streckenrekord gelaufen (33:09 Minuten). Rennmoderator Bernd-Willi Deiters aus Herzlake, der die Zuschauer auf der Kirmesmeile besten unterhielt, hatte sich bereits vor dem Start auf Kuhlen als Sieger festgelegt. „Hier kann nur der Andreas gewinnen. Es sei denn, er bricht sich unterwegs die Ohren.“

Soweit kam’s zum Glück nicht. Mit über drei Minuten Rückstand belegte der Garreler Vielstarter Michael Majewski (36:56 Minuten) Platz zwei vor dem Ermker Ludger Drees (40:18 Minuten). Benjamin Winkler gewann als Fünfter (41:19 Minuten) die interne Wertung der Emsteker Bezirksliga-Fußballer. Schnellste Frau im Feld war Kerstin Evers (LG Papenburg-Aschendorf, 43:00 Minuten).

Sie verwies die Löningerin Hildegard Beckmann (46:20 Minuten) und die Oldenburgerin Heike Greis (48:54 Minuten) auf die Plätze. Der Schleswig-Holsteiner M-40-Topläufer Viktor Kirsch hatte sich während eines Verwandtenbesuchs für einen Start über die Fünf-Kilometer-Strecke entschieden. Kirsch hatte 2013 bei den Deutschen Meisterschaften über 5000 Meter Silber in seiner Altersklasse gewonnen und rannte in Emstek in der starken Zeit von 16:33 Minuten einen neuen Streckenrekord. Platz zwei ging an den Cloppenburger Andre Grafe (18:28 Minuten). Dritter wurde der Molberger Michael Landwehr (18:22 Minuten), der anschließend im Zehn-Kilometerlauf Vierter wurde (41:00 Minuten).

Die stärkste Leistung des Tages aber bot wohl der im Trikot des BV Garrel laufende Großenknetener Marek Horand. Der U-12-Schüler wurde in der Zeit von 18:45 Minuten Gesamtvierter über fünf Kilometer, unterbot seinen Kreisrekord von 2013 in der Altersklasse U-11 von 18:57 Minuten und verbesserte gleichzeitig den Rekord in der Altersklasse U-12 von Alan Meyer aus dem Jahre 1998.

Die Frauenkonkurrenz ging an Paula Böttcher vom VfL Oldenburg (20:38 Minuten). Der Lauffloh hatte keine Mühe die Späteinsteigerin Vera Plate (laufend besser, 22:52 Minuten) und die Löningerin Rita Schulte (23:42 Minuten) auf die Plätze zu verweisen.

Insgesamt kamen 111 Athletinnen und Athleten ins Ziel. Einen Schülerlauf hatten die Organisatoren diesmal nicht im Programm. Eine Entscheidung, über die dringend nachgedacht werden sollte.

Emsteker-Kirmeslauf-2013-10km-LaufBei hochsommerlichen Temperaturen wurde der Lauf auf dem Margarethenmarkt zu einer schweren Angelegenheit.

Emstek (erk). „Es war die Hölle", kommentierte Onno Ringering seinen Sieg auf der Zehn-Kilometer-Distanz in Emstek. „Die erste und zweite Runde gingen ganz gut, die dritte war hart und die vierte noch härter", bilanzierte der für den MTV Aurich startende Sportler, der erstmals auf dem Margarethenmarkt angetreten war.
„Aber nicht das letzte Mal", versicherte er auf Nachfrage. Die Stimmung entlang der Strecke sei toll gewesen. Viele hätten Wasser in Bechern gereicht und einige hatten Rasensprenger zur Abkühlung aufgestellt. Bei fast 30 Grad Lufttemperatur war dies auch bitter nötig.

Nach der ersten Runde sah es noch nach einer engen Angelegenheit aus, denn es hatte sich ein Viererfeld von den insgesamt 132 Startern abgesetzt. Schon bald aber zog Ringering davon und kam schlussendlich nach 35 Minuten und 42 Sekunden ins Ziel. Ihm folgten in der Gesamtwertung Heini Schillingmann aus Visbek (36:20) und Daniel Witte von LSF Oldenburg (36:26).

Bei den Frauen dominierte Paula Böttcher vom VfL Oldenburg das Feld. Die 20-Jährige erreichte das Ziel in 39:51 vor Lea Brandewie vom B V Garrel (44:06) und Susanne Reinelt, ebenfalls B V Garrel (44:10).

Fabian Kühling holte sich auf 17:05.DerfürdenBV Garrel startende Läufer verwies damit Ulrich Pohl (OSC Damme, 17:39) und Michael Majewski (BV Garrel, 17:50) auf die Plätze.

Nicht so gut wie in den Vorjahren war der Schülerlauf über 2,4 Kilometer besetzt. Gerade einmal fünf Jugendliche gingen auf die Strecke (Sieg Felix Tabeling, BV Garrel, 11:53). Besser sah es schon bei der kürzeren Distanz von 1,6 Kilometern aus. Von den 23 Teilnehmern lief Franziska

Luken in 6:41 als erste über die Ziellinie. Die kleinsten Sportler des Tages hatten im Vorfeld beim Bambini-Lauf erste Erfahrungen mit dem Sprintwettbewerb gesammelt.

Quelle MT. Fotos: www.photokreativ.de

Emsteker-Kirmeslauf-2013-Start-10-kmHerzlichen Dank allen Mitwirkenden beim 21. Emsteker Kirmeslauf.
Den Siegern, ob groß oder klein, nochmals Gratulation.

Die Einzelergebnisse können über den
Link "21. Kirmeslauf“ eingesehen werden.

Neues Team mit bewährter Strecke.
Sportverein hat die Organisation des Kirmeslaufes in Emstek übernommen.

Emstek (me). Wenn am Samstag zum 21. Mal der Startschuss für den Emsteker Kirmeslauf fällt, ist es für viele helfende Hände eine Premiere, denn in diesem Jahr liegt der Großteil der Gesamt Organisation beim Sportverein Emstek, der viele Aufgaben vom Lauftreff Emsteker Bären übernommen hat.

Bereits seit Ende vergangenen Jahres wurde an der Vorbereitung gearbeitet. Checklisten wurden erstellt, Aufgaben neu verteilt und natürlich umfänglich bisherige Erfahrungen ausgetauscht.
Die Laufstrecke wird identisch mit der des Vorjahres sein und ist amtlich vermessen. Eine wichtige Voraussetzung dafür, dass die erzielten Ergebnisse auch als Rekorde und für Bestenlisten gewertet werden können. Der Start-und Zielbereich ist vor der Pfarrkirche St. Margaretha auf der Clemens-August-Straße. Die Laufrunde, die bei den Hauptläufen mehrmals zu bewältigen ist, wird über folgende weitere Straßen führen: Anton-Wempe-Straße, Antoniusstr., Margarethenstraße, Zum Esch, Rotkehlchenweg, Zur Landwehr, Zum Gogericht, Zur Poggenburg, Zum Visswinkel, Zum Mühlenbach, Zum Esch, Drosselweg, Margarethenstraße und am Marktplatz vorbei zum Zielbereich.

Der erste Startschuss wird am Kirmessamstag um 16 Uhr fallen. Beim Bambinilauf werden die jüngsten Sportler im Kindergartenalter eine kurze Strecke von rund 400 Metern zu bewältigen haben. Es folgen dann zwei Schülerläufe um 16.20 Uhr und 16.35 Uhr. Für den ersten Lauf über 1,6 Kilometer sind alle Grundschüler der Klassen eins bis vier startberechtigt. Der zweite Lauf über 2,4 Kilometer ist für die Geburtenjahrgänge 1998 bis 2001 vorgesehen. Es dürfen aber auch die jüngeren Jahrgänge bei dem längeren Lauf mitmachen.

Der erste Hauptlauf über 5 km wird um 17.15 Uhr gestartet, bevor sich um 18.10 Uhr der Staffellauf für Betriebe, Vereine und Gruppen über 4 x 500 m anschließt.
Dieser Staffellauf verspricht viel Spannung, denn auch in den vergangenen Jahren gab es oftmals häufige Führungswechsel und hauchdünne Siege.

Der Hauptlauf über zehn km wird um 18.30 Uhr gestartet. Auf dem Rundkurs werden die Läufer jeweils viermal über die Kirmesmeile kommen, sodass sich die Zuschauer an der Strecke jederzeit ein gutes Bild über den Renn verlauf machen können.
Dank automatisierter Zeitmessung kann die Siegerehrung unmittelbar nach Ende des Hauptlaufes durchgeführt werden. Zahlreiche Pokale und Urkunden sind dann an die verdienten Sieger zu übergeben.
Weitere Informationen zu allen Laufwettbewerben sind im Internet unter www.emsteker-kirmeslauf.de abrufbar. Unter dieser Seite oder unter www.lauf-manager.net sind Online-Anmeldungen möglich. Nachmeldungen können am Veranstaltungstag ab 15 Uhr im Melde Büro im Eingangsbereich des Emsteker Rathauses erfolgen.

Die Läufe über fünf und zehn Kilometer finden wieder wie in den Vorjahren im Rahmen des VR-Laufcups statt. Diese Laufserie umfasst neben dem Emsteker Rennen den Lauf um die Thülsfelder Talsperre (28. April), den Garreler Kirmeslauf (14. September) und den Cloppenburger Citylauf (28. September).
Die Teilnahme an mindestens drei der vier Läufe wird mit einem hochwertigen Funktionsshirt belohnt.